Regionale Budgetierung der Wohnungsbauförderung

Die Region blickt auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Durchführung einer Regionalen Wohnungsmarktuntersuchung, einem daraus entwickelten Impulsprogramm, der Auslobung eines Wettbewerbs für Vorbildliche Wohnungsbauprojekte in der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler und der damit verbundenen Verleihung einer Impulsauszeichnung zurück. Hierdurch wurden die Akteure ermutigt, auch zukünftig weiter in Fragen der Wohnbauentwicklung zu kooperieren. Dies erfolgte im Rahmen des Modellversuchs der Budgetierung der Landesmittel zur Wohnungsbauförderung 2001-2003.

Bislang ist es allerorts üblich, dass die Wohnungsbau-Fördermittel der Bundesländer auf Landesebene verwaltet werden. Warum ist es nun von Vorteil, dass die Region eigenständig über die Fördermittel entscheiden kann?

In der Region Bonn/Rhein-Sieg (der Landkreis Ahrweiler war im Modellvorhaben assoziiert) gibt es bereits einen gemeinsamen Grundkonsens über die Vorstellungen zur zukünftigen Siedlungsentwicklung. Daher kann die Region jetzt eigenständig, aufbauend auf den bereits während des Impulsprogramms definierten Qualitätskriterien, Standorte auswählen.

Diese Standorte sind geeignet, eine nachhaltige, zukunftsverträgliche Siedlungsentwicklung in der Region zu gewährleisten. Die gemeinsamen Leitbilder sowie die besseren Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten tragen hier zu einer verbesserten Qualität bei.

Natürlich ist ein solcher Schritt, Landesmittel auf regionaler Ebene zu verwalten, nur aufgrund der schon lange andauernden Zusammenarbeit und der gewonnenen positiven Erkenntnisse in der Region möglich. Die von der Region anhand nachhaltiger Kriterien zur Wohnungsbauförderung ausgewählten Flächen, weisen ähnliche Qualitätskriterien auf, wie sie bereits im Rahmen des Impulsprogramms erarbeitet worden sind. So spielen hier nicht nur der flächensparende Umgang mit Grund und Boden eine Rolle, sondern auch die Entwicklung von Wohnbauflächen in Verbindung mit Haltepunkten des Schienenpersonennahverkehr und/oder bestehenden Arbeitsplatzschwerpunkten.

Projekt Unterlagen
weitere Informationen