Lebenswerte Innenstädte - Initiativen, die bewegen!
Regionales Einzelhandels- und Zentrenkonzept
Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler ausgezeichnet (Juli 2007)


Das Regionale Einzelhandels- und Zentrenkonzept wurde am 2.7.2007 im Rahmen des Kongresses "Auf dem Weg zu einer Nationalen Stadtentwicklungspolitik" als beispielhafte Initiative für lebenswerte Innenstädte ausgezeichnet. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Achim Großmann überreichte Michael Isselmann, Leiter des Stadtplanungsamt der Stadt Bonn, und Michael R. Schäfer, Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler, als Vertreter des Regionalen Arbeitskreises die Urkunde.

Der Parlamentarische Staatssekretär Achim Großmann hat am 2.7.2007 in Berlin 25 gute Projektbeispiele der Innenstadtentwicklung ausgezeichnet. Die Projekte und Initiativen wurden für ihre innovativen Ansätze und vorbildlichen Beiträge zu lebenswerten Innenstädten gewürdigt. Anlässlich des Auftaktkongresses für eine "Nationale Stadtentwicklungspolitik" wurde auch die Dokumentation der ausgewählten Innenstadtprojekte veröffentlicht. Der programmatische Titel lautet: "Lebenswerte Innenstädte - Initiativen, die bewegen! Gute Beispiele für Projekte und Initiativen der Innenstadtentwicklung".


Zu den ausgezeichneten Initiativen gehört auch das Regionale Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler. Der Regionale Arbeitskreis ist eine freiwillige Kooperationsform, in der seit 1991 alle 28 Städte, Gemeinden und Verbandsgemeinden und die beiden Kreise der Region in Aufgabenfeldern der räumlichen Planung zusammenarbeiten. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept beinhaltet die Herstellung des informellen Konsenses über großflächige Einzelhandelsvorhaben, der in der Regel zu einer deutlichen Beschleunigung des formalrechtlichen Verfahrens führt. Der Regionale Arbeitskreis beschreitet als informelles Gremium neue Wege der Projektsteuerung, verfolgt einen integrierten Konzept- und Handlungsansatz in unterschiedlichen Aufgabenfeldern und fördert so die nachhaltige Regionalentwicklung.

Angesichts der Bedeutung der Innenstädte hatte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung dazu aufgerufen, Beispiele für lebenswerte Innenstädte zu benennen. Dieser Aufruf wurde von der Bauministerkonferenz des Bundes und der Länder, von kommunalen Spitzenverbänden und Fachverbänden unterstützt. Die Resonanz auf den Projektaufruf war beeindruckend. Innenstadtakteure aus Städten unterschiedlicher Größe und Struktur aus dem gesamten Bundesgebiet haben über 180 Projektvorschläge eingereicht.

Insgesamt ist ein großes Spektrum an Lösungsansätzen für die Herausforderungen in den Innenstädten zusammengekommen. Die Projektansätze reichen vom Standort- und Innenstadtmarketing über die Aufwertung öffentlicher Räume, Kultur und Bildung bis hin zu regionalen Einzelhandelskonzepten. Für die Auswahl war entscheidend, dass es sich um fachübergreifende und kooperative Ansätze verschiedener Innenstadtakteure handelte. Zugleich sollten die Projekte zukunftsweisende Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen, die auch anderen Städten und Akteuren als Anregung dienen können.

Die dokumentierten Innenstadtprojekte zeigen, welch positive Wirkung konzertiertes Handeln von Bürgerschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand auslösen kann. In ihrer Auszeichnung und Dokumentation anlässlich des Auftaktes für eine "Nationale Stadtentwicklungspolitik" drückt sich der Stellenwert der Innenstädte aus. Letztlich spielen die Innenstädte eine herausragende Rolle für die Zukunft unserer Städte insgesamt. Dementsprechend wird die Innenstadtentwicklung auch ein zentrales Element der "Nationalen Stadtentwicklungspolitik" werden.

Projekt - Unterlagen
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